Implantate - oft die bessere Lösung

Beim herkömmlichen Zahnersatz mit Hilfe von Brücken und Prothesen können gesunde Nachbarzähne und der Kieferknochen beeinträchtigt werden. Die Knochen-Substanz bleibt nämlich nur erhalten, wenn sie natürlich belastet wird. Dies geschieht über die Wurzel, mit der ein Zahn im Knochen verankert ist. Zahnwurzeln können Sie sich wie tiefreichende Wurzeln eines Baums oder wie die Fundamentpfeiler einer Brücke vorstellen. Fehlt eine Zahnwurzel, erfährt der Kieferknochen dort keine natürliche Belastung mehr und bildet sich langsam zurück. Die möglichen Folgen kennen viele aus leidvoller Erfahrung: Nachbarzähne oder Zahnprothesen werden auf Dauer überbelastet und lockern sich. Weitere Zähne können verloren gehen. Teil- und Vollprothesen bleiben Fremdkörper, verursachen Druckstellen und schränken die Geschmacks-, Tast- und Temperaturwahrnehmungen drastisch ein. Ständig notwendige Anpassungen der Prothese sind die Folge, dazu kommt die Unsicherheit beim Sprechen, lachen und Essen.

Mit Implantaten entstehen solche Probleme erst gar nicht. Kein Wunder also, dass weltweit jährlich mehrere Millionen Implantate gesetzt werden. Und zwar vom einzelnen Zahn bis hin zur Versorgung eines ganzen Kiefers. Die Nachfrage nach dieser seit über 30 Jahren angewandten Methode der modernen Zahnheilkunde steigt stetig. Obwohl zunächst finanziell aufwändiger, sind Implantate auf Dauer mit Sicherheit die wirtschaftlichere Lösung als konventionelle Kronen- oder Brückenversorgungen.





Das Einsetzen eines Implantates

Das Einsetzen eines Implanates erfolgt unter einer lokale Betäubung. Der Zahnarzt bohrt in den Kieferknochen ein genau zu dem vorher geplanten Implantat passendes Loch. Dort wird dann das Implantat eingeschraubt. Danach muss es ungestört für einige Wochen einwachsen. Wenn das Implantat fest im Kochen steht, kann es mit einer Krone oder anderem Zahnersatz versorgt werden.





Unter bestimmten Bedingungen ist es sogar möglich ein Implantat sofort nach dem Entfernen des Zahnes zu setzen und zu versorgen. Manchmal kann jedoch auch nötig sein, besondere Vorbereitungsmaßnahmen an der Implantationsstelle vorzunehmen, um eine sicher und dauerhafte Verankerung des Implantates zu erzielen. Genaue Aussagen zu Ihrer Zahnsituation sind deshalb erst nach einer genauen Untersuchung möglich



Zahnarztpraxis Dr. Kerstin und Dr. Gerald Sorgatz

Zahnarzt Laser Implantologie Kieferorthopädie Ästhetik Prophylaxe PZR
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